Aktuelle Texte

Nachstehend finden Sie aktuelle Texte, für Sie recherchiert . . .

Städtetrip mit Badeferien

Das Wasser von Valencia

Das Wassergericht tagt. Foto (c): Elke Dalpke

Donnerstags, 12 Uhr im ostspanischen Valencia: Einsetzend mit den Glockenschlägen des Miguelete verlassen acht schwarz gekleidete Männer angeführt von Carlos Nacher, dem Gerichtsdiener, die Casa del Vestuario und schreiten zum Aposteltor der Kathedrale, wo sie auf vorab im Kreis angeordneten Stühlen Platz nehmen. Erwartungsvolles Gemurmel der zahlreichen Besucher schwirrt durch die Luft. Ein Schauspiel der besonderen Art beginnt, denn schon seit über 1000 Jahren wird hier an Donnerstagen Recht gesprochen. Das sogenannte Wassergericht stammt noch aus maurischen Zeiten und gilt als älteste juristische Institution Europas. Die Richter sind Bauern und Vertreter der acht Hauptbewässerungskanäle, die Wasser aus dem Fluss Turia führen. Sie haben keine juristische Ausbildung und sprechen Recht in allen Dingen um die Bewässerung der Felder. Ihre Entscheidungen sind endgültig und müssen bis heute ohne Widerrede akzeptiert werden.

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Nikosia auf Zypern

Bummel durch eine geteilte Stadt

Die Grenze verläuft mitten durch Nikosia. Foto (c): Elke Dalpke

„Unsere Insel hat die Form einer Gitarre, doch es gibt auch Menschen, die vergleichen sie mit einem an beiden Seiten angebissenen Schinken.“ Georgios, der zyprische Guide, der in Berlin studiert hat, begleitet die Gruppe auf ihrem Ausflug nach Nikosia, in die Hauptstadt der Republik Zypern. Gerade deutsche Urlauber lassen sich diesen Trip nicht entgehen, erinnert er sie doch an die Zeiten der deutschen Teilung. Zypern ist eine geteilte Insel, die knappe Million der griechischen Zyprer lebt in der allgemein anerkannten Republik Zypern, der überwiegende Teil der türkischen Zyprer im türkisch besetzten Norden, der nur von der Türkei anerkannt wird. In Nikosia, in der Mitte der Insel gelegen, wird diese Teilung so deutlich wie einst in Berlin, als Georgios dort noch studierte. Er kam 1988 nach Berlin und war Zeuge als die Mauer endlich fiel. Das wünschen sich die meisten Zyprer auch für ihre Insel. Ausgang ungewiss...

Sie möchten gerne die geteilte Stadt Nikosia erkunden? Dann fordern Sie unverbindlich Text und Fotos an.

 

 

Unser Grundgesetz: Wo alles begann…

Verfassungsinsel Herrenchiemsee

Foto (c): Elke Dalpke 

Chiemsee-Schifffahrt. Foto (c): Elke Dalpke

Im Mai dieses Jahres wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 70 Jahre alt. In Bonn am Rhein war es nach acht Monaten Diskussion im Parlamentarischen Rat verabschiedet worden. Doch die eigentliche Geschichte dieser einzigartigen Verfassung, die die Lehre aus Weltkrieg und Nazi-Diktatur zog, begann schon früher. Im August 1948 traf sich ein Gremium aus elf Ländervertretern und Fachleuten für Verfassungsfragen aus Politik und Jurisprudenz auf Einladung des bayerischen Ministerpräsidenten an einen „ruhigen Ort in Bayern“ zum Verfassungskonvent. Grund genug sich dort, auf der Herreninsel im Chiemsee, näher umzuschauen.

Sie möchten gerne auf den Spuren unseres Grundgesetzes wandeln? Dann fordern Sie unverbindlich Text und Fotos an.

 

 

Weißenstadt im Naturpark Fichtelgebirge

„Unterwelt“ mit Tradition

Olga ist ein Phänomen. In Weißenstadt im Naturpark Fichtelgebirge gibt es wohl niemanden, der die 53-Jährige nicht kennt. Vielsagend ist das Lächeln, wenn ihr Name fällt. Sie selbst stellt sich als eine „Aborigine“ (Ureinwohnerin) vor. Früher war sie im Bauamt der 3400 Einwohner zählenden Stadt im Nordosten Bayerns tätig, heute arbeitet sie in der Kur- und Tourist-Information und hat scheinbar ihre Berufung gefunden. Sie rückt die Vorzüge ihrer Heimatstadt ins rechte Licht und kann zusätzlich ihrer Leidenschaft für die Weißenstädter Unterwelt frönen.

Sie möchten Olga und die Weißenstädter Felsenkeller kennenlernen? Dann fordern Sie unverbindlich Text und Fotos an.

 

 

Trinidad – mehr als nur ein Ausflugsziel

Kubanische Klänge, Kolonialstil und Karibikflair

 
Musik auf allen Plätzen. Foto (c) Elke Dalpke  

Klingt wie „kurz, kurz, lang, kurz, kurz, lang“ - die Stimme des kubanischen Salsa-Lehrers ist eindringlich und er müht sich redlich, seinen Schülern den beliebten Tanz beizubringen. Er macht die Schrittfolge halt einfach vor: Kurz, kurz, lang, kurz, kurz, lang, vor und zurück und drehen, den eleganten Hüftschwung hat er natürlich eh drauf. Trinidad im locker-leichten Tanzschritt zu erobern, dem Reiz kann sich auch kein Gast entziehen. Musik gehört hier einfach dazu, ob in den Restaurants und Bars, den Wohnhäusern und auf öffentlichen Plätzen wie der Plaza Mayor, dem zentralen Platz in der Altstadt, überall wird aufgespielt.

Am Schönsten ist es natürlich live, sei es vom leiseren Troubadour mit Gitarre, einem Trio mit Gitarre, Rhythmus-Hölzern und Rumba-Rasseln oder gleich einem Sextett, wo noch Kontrabass, Bongos und Trompete dazu kommen. Auf die 75.000 Einwohner dieser Stadt an der zentralen Südküste Kubas verfehlt das auch nicht seine Wirkung, sie sind merklich entspannt.

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Mit der Vespa durch die Toskana

 

Kult-Roller on Tour

 

Da steht sie: die Gefährtin für Touren durch die Toskana - knallrot lackiert mit beigem Ledersitz, 125 ccm, Automatik. Die fast neue Vespa der italienischen Marke Piaggio sieht einfach schick aus, flößt aber allen Respekt ein, die noch nie auf einem solchen Zweirad gesessen haben. Der Führerschein für PKW ist allerdings offiziell Befähigung genug, um mit dem Kult-Roller on Tour zu gehen. Die Landschaft ist perfekt dafür, Montaione, 45 Minuten vom Flughafen Pisa entfernt, liegt ideal im Dreieck Lucca, Florenz, Volterra. Doch bevor die flotte Wespe (offizielle Übersetzung von Vespa) los surrt, sind doch erst einmal etliche Übungsrunden auf dem Parkplatz fällig. 

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Cabo da Roca, der westlichste Zipfel Europas

Das Ende der Welt entdecken

Der Wind bläst kräftig, vom Atlantik donnern die Wellen heran, der blaue Himmel mit dunklen Wolken wirkt dramatisch. Rau und wild gibt sich Cabo da Roca, der westlichste Zipfel des europäischen Festlandes. Kein Wunder, dass so mancher Besucher dieser Klippen bis weit ins 14. Jahrhundert annahm, sie würden das Ende der Welt markieren. Nun, die großen Entdecker haben uns dann später eines Besseren belehrt, doch etwas Unwirtliches haftet diesem Fleckchen Erde 140 Meter über dem Meeresspiegel bis heute an. Nur 40 Kilometer entfernt von Lissabon, der portugiesischen Hauptstadt, ist Cabo da Roca das Kontrastprogramm zur lebhaften Metropole und den eleganten nahen Badeorten Cascais und Estoril.

 

Sie möchten das touristische Umland Lissabons näher kennenlernen? Text und Fotos schicke ich Ihnen gerne zu.

 

 

 

Kloster-Urlaub im Kneipp-Heilbad

Loslassen, durchatmen, runterkommen

 „Es gibt so viele Gründe, um dankbar zu sein.“ Schwester Martina in ihrem Habit, weißes Gewand und schwarzer Schleier, weiß, wie wichtig Dankbarkeit für den inneren Frieden ist. Die 77 Jahre alte Dominikanerin hat schon viel gesehen und erlebt in den vielen Jahren, die sie im Kloster in Bad Wörishofen wirkt. Putzmunter steht sie morgens um 7.30 Uhr in der Dominikuskapelle, sie hat eine Stunde zuvor bereits die Morgengebete, die Laudes, verrichtet, und spricht für die Gäste der „Kuroase im Kloster“ nun einen Morgenimpuls. Ganz bewusst hat sie sich heute für die Dankbarkeit als Thema entschieden. Dabei ist es gar nicht so einfach, Dominikanerin zu sein.

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Mauritius - Insel-Schönheit im Indischen Ozean

Nicht nur Briefmarkensammler sehen blau

"Du willst nach Mauritius? Dann bring mir 'ne Blaue mit." Wohl kaum einer aus dem Bekanntenkreis, der diesen flotten Spruch in der einen oder anderen Form nicht gebracht hat. Und es war garantiert kein Philatelist dabei. Erstaunlich, wie der berühmte Briefmarken-Fehldruck der "Blauen Mauritius" aus dem Jahre 1847 den Ruf dieser 45 Kilometer breiten und 65 Kilometer langen Insel im Indischen Ozean noch heute prägt. Diesem Mythos nachzuspüren, ist da schon beinahe Pflichtprogramm. Doch es gibt noch sehr viel mehr zu entdecken und nicht nur Briefmarkensammler sehen blau...

Lassen Sie sich überraschen, fordern Sie unverbindlich Text und Fotos an.